Sharepic 2003

Das „Schwere akute Atemwegssyndrom“ – SARS – sei zwar gefährlich, sagt Bundessozialministerin Marion Kasper Merk Anfang 2003, doch sehe sie keine akute Gefahr für die Bundesrepublik – „dennoch hat unser Haus das Robert-Koch-Institut beauftragt, ein Konzept zu entwickeln, um Deutschland nachhaltig vor SARS zu schützen“. Das SARS-Virus tritt Ende 2002 erstmalig in China auf, es verbreitet sich über den Globus, über 700 Menschen sterben. In Deutschland erkranken insgesamt neun Menschen. Das RKI gibt lediglich Empfehlungen heraus, keine Reisen in betroffene Gebiete. Derweil infizieren sich in Peking 100 Menschen pro Tag. Chinesisches Klinikpersonal wird isoliert und in Wohnheimen untergebracht. Man versucht, Panik zu vermeiden. China fragt im Ausland Beatmungsgeräte und Schutzkleidung an, Deutschland liefert einige der Maschinen. Auf EU-Ebene gibt es keine Reisebschränkungen, Leute in Flugzeugen, die Symptome haben, werden untersucht. Man wolle das Vorgehen nationaler Kompetenzzentren gemeinsam koordinieren, um auf solche Epidemien gut vorbereitet zu sein.
Man weiß nur wenig: Das Virus kann mehrere Tage an der Luft überleben. Die Inkubationszeit beträgt circa 6 Tage, Lebensgefahr besteht besonders für Menschen über 60 Jahre, hier stirbt jede*r zweite Infizierte*. Insgesamt ist das Virus tödlicher, als anfangs angenommen. Christian Drosten bekommt für die Entwicklung eines Schnelltests zum Nachweis von SARS das Bundesverdienstkreuz. Der Wissenschaftsjournalist Gábor Paál prophezeit, dass es in wenigen Jahren einen Impfstoff gegen SARS geben würde – „Völlig absurd ist es deshalb SARS als neue Geißel der Menschheit hochzustilisieren“ oder es „zur großen Krankheit des 21. Jahrhunderts zu erklären“. Der Pandemieplan des RKI steht im Jahr 2005. Die neun infizierten Deutschen überleben.

Bis Mitte September 2020 sterben in Deutschland 9.342 Menschen an COVID-19, der Krankheit, die man nach einer Infektion mit SARS-COV-2 bekommen kann. „Wir werden wahrscheinlich einander viel verzeihen müssen“ sagt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, als in Deutschland die Läden schließen und wer kann im Home Office sitzt. Trotz Pandemieplan, den Lehren aus 2003 und zahlreichen Warnungen* gibt es ein gewaltiges Test-, Beatmungs-, Ausrüstungs-, und Personalproblem.

Nichts gerafft und doch geschafft – SARS 2020 und 9.342 Tote

„Deutschland ist gut vorbereitet“ versichert Spahn am 27. Januar – man habe ausreichend Testkapazitäten, Schutzausrüstung, Betten. Zur selben Zeit behaupten Ärtz*tinnen und Klinikpersonal das Gegenteil – auf Twitter trendet der Hashtag #BlankeBedenken. Die Pandemiepläne sehen den Vorrat von Schutzausrüstung und Beatmungsgeräten vor. Doch ein Vorrat ist teuer: Einkauf, Wartung, Lager. Praxen und Krankenhäuser müssen wirtschaftlich arbeiten. Ein Hausarzt braucht pro Tag circa 50 bis 70 Sets Schutzausrüstung. Die Kassenärztliche Vereinigung schätzt, in Deutschland bräuchte man in den kommenden Monaten 115 Millionen OP-Masken und 47 Millionen FFP-2 Schutzmasken. In den kommenden Wochen werden sich um die 7000 Pfleger*innen und Ärzt*innen infizieren. Und teuer wird es dann eben doch noch: 50.000 Euro bekommt eine Klinik für jedes zusätzliche Intensivbett mit Beatmungsmöglichkeit, Kliniken werden mit 7,8 Milliarden Euro unterstütz. Auf einmal ist das Geld da.

Das Robert Koch Institut ist Nachfolger des Bundesgesundheitsministeriums, 450 Wissenschaftler*innen arbeiten hier, über 100 Millionen Euro pro Jahr bekommt das Institut aus dem Bundeshaushalt. Es sind die einzelnen Gesundheitsämter, insgesamt über 400, die die Vorgaben von Ländern und Bund umsetzen müssen – Schutzausrüstung verteilen, Krankenhäuser ausstatten und Infektionsketten nachverfolgen. Seit Anfang 2000 wurde beim ärztlichen Personal fast ein Drittel abgebaut. Teilweise wird noch mit Faxgerät und Papier hantiert. Und: es fehlt an einer zentralen Koordination in einzelnen Ländern sowie bundesweit. Das Infektionsgeschehen untereinander zu kommunizieren, nachzuvollziehen und zu untersuchen ist schwierig.

Webasto regelts, Spahn schaut zu – Januar 2020

Am 22. Januar schätzt das Kabinett der Kanzlerin das Risiko durch das neue Coronavirus als „sehr gering“ ein. Spahn konstatiert, an der Grippe würden ja auch viele Menschen sterben und der Verlauf von COVID-19 sei milder. Die deutsche Überlegenheitsmanier nimmt die Nachrichten aus China nicht allzu ernst. RKI-Präsident Wieler geht davon aus, „dass sich das Virus nicht stark auf der Welt ausbreitet“. Einen Tag später tritt die Notfallkommission der WHO zusammen. Am 27. Januar wird der erste COVID-19-Fall in Deutschland bekannt, gut 1000 Angestellte des Automobilteileherstellers Webasto werden ins Home Office geschickt. Das Unternehmen trägt Informationen über mögliche Arbeitsschutzmaßnahmen und die wirtschaftlichen Auswirkungen des Virus zusammen, das Dokument verbreitet sich in der Branche. Es ist nicht dem Staat, sondern dem Konzern zu verdanken, dass die Infektionsketten lückenlos aufgeklärt werden. Am 28. Januar findet Drosten, alles wäre halb so gefährlich, aber die Pandemiepläne müssten herausgeholt werden. Ein größerer Ausbruch stelle eine Herausforderung für das Gesundheitssystem dar. Ende des Monats sind die im Berliner Unternehmen Tib Molbiol hergestellten Testkits ständig vergriffen. Der Geschäftsführer informiert Gesundheitsminister Spahn, seine kleine Firma habe bereit über eine Million Tests verkauft. Spahn findet das nicht weiter beunruhigend.

Was ich nicht weiß, macht mich … krank – Februar 2020

Das Virus kursiert Mitte Februar in über 25 Ländern. Flugreisende aus China werden nach Kontakt zu Infizierten und nach Aufenthaltsorten befragt. Das Gesundheitsamt beginnt, die Bevölkerung über das Virus zu informieren. Die G7-Staaten wollen gemeinsam vorgehen.
Achim Theiler, Geschäftsführer eines Bayerischen Unternehmens für Hygienebekleidung, schreibt einen Brief an Spahn: „Wie kann es sein, dass die private Wirtschaft mehr zum Schutz der Bevölkerug unternimmt als der Staat? […] Sie müssen dringend beginnen, zu agieren […]“. Nach einem zweiten Ausbruch des Virus, diesmal im Nordrhein-Westfälischen Heinsberg bei einer Karnevalsveranstaltung, beginnt die Quarantäne für circa 1000 Menschen erst zwei Wochen später. Auch in Baden-Württemberg gibt es erste Fälle. Ungefähr Ende Februar wird der Ausbruch im österreichischen Ischgl stattfinden. So richtig in den Griff wird NRW den Virus lange Zeit nicht kriegen, bis September werden sich über 56.000 Menschen anstecken. In Italien gibt es Ende Februar circa 100 bekannte Fälle, in China fast 80.000. In Deutschland passiert zu dieser Zeit nicht so richtig viel. Erst gegen Ende des Monats wird wirklich klar, dass Corona auch ohne Symptome ansteckend ist.

Die Schockwirkung wird’s richten – März 2020

Anfang März erhöht RKI Präsident Wieler die Risikoeinschätzung von gering auf mäßig, Spahn stellt sich gegen eine „Überbetonung eines Risikos“ oder „viel Drama“ und muss am Monatsende doch noch einsehen: „Wir befinden uns am Beginn einer Corona Pandemie in Deutschland“, ein Krisenstab wird gegründet. Es fehlt an allem: Tests, Schutzausrüstung, Personal, Beatmungsgeräte, Intensivbetten.

Am 8. März gibt Spahn die Empfehlung heraus, Massenveranstaltungen abzusagen. Einen Tag später werden die ersten beiden Coronatoten in Deutschland bekannt. Am selben Tag schreibt Landrat Stephan Pusch einen Brief an den chinesischen Staatschef Xi Jinping mit der Bitte um Unterstützung – China sendet 15.000 Masken nach Heinsberg.

Am 11. März werden die Pisten in Ischgl geschlossen, die WHO switcht von Epedemie zu Pandemie. Einen Tag später bittet Merkel die Deutschen, ihre Sozialkontakte zu beschränken, 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung könnte schließlich infiziert werden. Die Warnung geht nach hinten los, denn wenn so viel Leute erkranken könnten und so wenig getan wird, kann das alles kaum gefährlich sein. Am 13. März werden die Krankenhäuser auf Pandemiebetrieb umgestellt. Kurz später stürzen Ölpreise und Aktien ab. Außer bei der Firma Dräger, einem Medizintechnikunternehmen in Lübeck, bei dem die Bundesregierung 10.000 Beatmungsgeräte bestellt. Doch es fehlen 17.000 Qualifizierte*, die diese auch bedienen könnten. Die Regierung startet die Aktion Luftbrücke: über 80.000 deutsche Staatsbürger*innen werden aus anderen Ländern zurückgeholt. Die Kinder, die aus dem Flüchtlingslager Moria auf Lesvos evakuiert werden sollten, holt man nicht.

Mitte des Monats wird ein Strategiepapier der Bundesregierung geleakt. Es ist eine Reaktion darauf, dass Kanzleramtschef Helge Braun und die Staatskanzleien am 4. März im Grunde genommen verkündet hatten, die Eindämmung des Virus sei gescheitert. Das Papier empfiehlt, in der Kommunikation an die Bevölkerung auf die „Schockwirkung“ eines möglichen Erstickungstodes zu setzen, damit die Leute Abstand halten, Masken tragen. Ende März exportieren die Drägerwerke Schutzmasken nach überall hin, nur die eigene Bundesregierung hat sich noch nicht gemeldet. Tib Molbiol hat 90.000 Testkits in die ganze Welt verkauft. Die Märkte sind abgekauft. Ende des Monats startet die Bundesregierung ein „Open House Verfahren“ – egal wie teuer, man vergibt Aufträge zur Herstellung und Lieferung von Schutzausrüstung und das klappt einigermaßen.

Kontaktbeschränkungen werden erlassen, der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur noch beschränkt erlaubt, Gastronomiebetriebe werden geschlossen, in den meisten Bundesländern auch alle Dienstleistungsbetriebe und der Handel, abgesehen von Supermärkten, Drogerien, Tankstellen. Man prügelt sich fast ums Klopapier, Lieferketten geraten ins Stocken. Die Grenzen sind dicht. Schulen, öffentliche Einrichtungen, Universitäten stellen den Präsenzbetrieb ein. Menschen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen dürfen nicht mehr besucht werden. Man denkt über den Einsatz der Bundeswehr im Inneren nach, die Rückholaktionen laufen weiter. Ganz Deutschland sitzt im Videochat. Vor allem in Massenunterkünften für Geflüchtete, Pflegeheimen und Einrichtungen des gemeinschaftlichen Wohnens kommt es immer wieder zu Ausbrüchen. Alte Menschen und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen werden zur „Risikogruppe“ definiert. Wirksame Medikamente lassen sich einfach nicht finden, auch junge und gesunde Leute sterben, der weltweite Wettlauf um einen Impfstoff kommt in Gang. Volkswirtschaften brechen ein. Das Virus beginnt langsam, sich in den USA, Indien und Brasilien auszubreiten, dort deutet sich die kommende Katastrophe an.

… September 2020

Für eine Bilanz ist es zu früh, doch schon jetzt suggeriert die nationale Erzählung, Deutschland hätte die Pandemie im Wettlauf der demokratischen Länder am allerbesten überstanden. Sogar den Italienern haben wir dabei ein Schnippchen geschlagen – vorerst, während sich die Mächteverhältnisse auf dem Globus zu verschieben beginnen [2]. Die Zahl der Todesfälle mag hier für sich stehen. Über Fehler und Versäumnisse wird kaum noch gesprochen, schließlich ist Deutschland Virusweltmeister und das macht alles wieder wett, außer vielleicht für die Angehörigen der Toten. Die einen wie die anderen klammern sich an die Hoffnung Nation, auch wenn sie eine ganz unterschiedliche Vision hiervon pflegen. Die Kritik am Umgang mit der Pandemie haben wir einem Haufen Rechtsnationaler, Reichsbürger und Abergläubischer überlassen, die die Reichsflagge neben der Regenbogenfahne schwenken. Linke und sogenannte kritische Zivilgesellschaft haben das Feld geräumt und kümmern sich um – ja um was eigentlich? Nur ein Strohfeuer war der Aufschrei wegen Grundrechtseinschränkungen, häuslicher Gewalt, Polizeieinsätzen in Flüchtlingsunterkünften, Grenzschließungen, rassistischer Diskriminierung während den Ausgangsbeschränkungen, Überlastung medizinischen Personals, Skandalfällen in Krankenhäusern, drohender Armut und so weiter. Nicht wirklich ernsthaft interessiert sich die Republik für das Schicksal von Erntehelfer*innen und Schlachtepersonal, Obdachlosen oder Geflüchteten außer vielleicht in der linksintellektuellen Twitterblase. Milliarden Helikoptergeld und Hilfen für die Wirtschaft wischen die eigentliche Bilanz hinweg: Das Gros der Deutschen ist längst zum perfekten kapitalistischen Subjekt erzogen, das Leid Marginalisierter erschüttert es nicht mehr und an die Seite derer, die gerade verlieren, was sie ihr Leben lang mühsam aufgebaut haben, stellen sich die wenigsten. Der Rest ist irgendwie verrückt geworden oder ergreift die Chance, endlich wieder die Phantasien vom deutschen Großreich auf die Straße zu tragen. An das eigene Leben zwischen Widersprüchen und Zwang hat man sich gewöhnt. Noch immer ist jede*r seines eigenen Glückes Schmied – selbst wenn klar geworden ist, dass ein Virus weder Hautfarbe noch Leistungsbilanz oder Kontostand berücksichtig. Der deutsch disziplinierte Solidaritätsappell hat fürs Abstand halten gesorgt und darum, wer am längsten zu Hause eingeschlossen aushält, ist ein regelrechter Wettbewerb entbrannt. Genau so war er auch gemeint – Füße stillhalten, am Besten auch die Klappe. Doch der staatlich verordneten Soliarität sind die nationalen weißen Grenzen inhärent und darüber hinaus stand es in einer Gesellschaft, in der es mit der Gleichheit so eine Sache ist ohnehin schon schlecht um die Schwesterlichkeit und die Brüderlichkeit und um die Verteilung der Freiheit sowieso. Der Hinweis, das Gebot des social distancing solle nicht als Aufruf gegenseitiger Missachtung verstanden werden, scheint vor dem Hintergrund eines spalterischen Sozialsystems, dem Wiedererstarken rechter und autoritärer Kräfte, dem Ausverkauf staatlicher Güter an Kapitalanleger und Immobilienkonzerne und dem Einkasernieren von besonders Schutzbedürftigen ohnehin irgendwie zynisch. Nach der Schockstarre macht sich die Gewohnheit breit. Autoritäre Maßnahmen, verpatze Vorsorge, das heruntergewirtschaftete Gesundheitssystem, Millionen für die Autoindustrie waren kein Anlass, Staat und Kapital den Finger zu zeigen. Der anfangs beschworene Aufstand der Massen ist ausgeblieben. Vermutlich, weil ihn vor lauter Infektionsgefahr niemand begann und sogar die Linke den Staat als Freund und Helfer wiederentdeckt hat. Und keine Panik, in ein paar Jahren gibt es einen Impfstoff. Der Glaube an ihre Fähigkeit zur Naturbeherrschung ist nicht nur den Deutschen nicht auszutreiben. Nichts zu feiern.

[1] Beispielhaft:

2003: Eine Analyse im Wissenschaftsmagazin „Nature“ ergibt, dass die Gesundheitssysteme auf ähnliche Ausbrüche nicht vorbereitet sind.

2006: US-Epidemiologe Larry Brilliant macht eine Umfrage unter Kolleg*innen. 90 Prozent der von ihm befragten Epidemiologen rechnen mit einer Pandemie zu Lebzeiten ihrer Kinder und Enkel, sie warnen vor einer weltweiten Rezession und dem Zusammenbruch der Lieferketten.

2012: Das RKI beschreibt den Ausbruch eines fiktiven Cornavirus, das hochansteckend und für Ältere gefährlich ist, es gibt keine Medikamente dagegen. Die Simulation beschreibt mehrere Infektionswellen, bei sinkenden Zahlen werden die Menschen wieder unvorsichtiger. Die Leute werden wie verrückt die Hände waschen, verunsichert sein und ihr Seelenheil in Verschwörungsgeschichten suchen, es wird an Schutzausrüstung hapern und Reisebschränkungen geben.

2015: Bill Gates tritt auf einer TED Konferenz in Vancouver auf. „Wenn etwas in den nächsten 10 Jahren über zehn Millionen Menschen tötet, dann wird es höchstwahrscheinlich ein hochansteckendes Virus sein“.

2017: Der US-Epidemiologe Michael Osterholm veröffentlicht ein Buch über Viren und Infektionskrankheiten mit dem Titel „The Deadliest Enemy“. Er warnt darin, dass die Welt schlecht auf eine Pandemie vorbereitet sei.

2018: Neben Ebola, SARS und dem Zika-Virus steht auf einer von der WHO veröffentlichten Liste der gefährlichsten Krankheiten auch „Disease X“, eine Krankheit, die es noch nicht gibt, aber kommen wird. Die WHO empfiehlt, die Suche nach Heil- und Impfstoffen so zu vereinheitlichen, dass man im Falle eines Ausbruchs schnell zu Ergebnissen kommen kann.

2019: In der Ausgabe „Virus und Fledermäuse“ im Fachmagazin Viruses werden Belege dafür veröffentlicht, dass Fledermäuse als Reservoire für SARS Viren dienen. Wissenschaftler*innen aus Wuhan warnen expliziet vor einer Übertragung auf den Menschen.

2019: Auch die Johns-Hopkins-Univerität simuliert den Ausbruch eines Coronavirus. In diesem Szenario entsteht die Pandemie in Südamerika und verbreitet sich über den Globus, überfordert die Gesundheitssysteme, es gibt Wellen von Gerüchten und Verschwörungtheorien.

Quellen:

[2] Jungle World: Ein Bond fürs Leben. https://jungle.world/artikel/2020/15/ein-bond-fuers-leben
Iz3w: Die Ersthelfer der Welt: https://www.iz3w.org/zeitschrift/ausgaben/378_uno_am_ende/korig

Chronik zum Coronavirus vom Bundesgesundheitsminsterium:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/chronik-coronavirus.html

SWR Audioarchiv: SARS 2003 – die erste Pandemie des 21.Jahrhunderts.
https://www.swr.de/swr2/wissen/archivradio/sars-2003-erste-pandemie-des-21-jahrhunderts-100.html

Schnibben, Cordt und Schraven, David (Hg): Corona. Geschichte eines angekündigten Sterbens. dtv Verlagsgesellschaft mbH & co, München 2020.